Roman „Schwesternschere“ von Carmen Gauger ist erschienen

Der Roman ist nun da!

Carmen Gauger hat hier ein Stück Familie beschrieben.

Es ist eine Schere da, eine Schere, die auseinandergeht.

Zwei Schwestern sind betroffen, eine Familie ist betroffen.

In Wirklichkeit geht es um Generationen und ihre Geschichte. Wie sich alles verändert. Krieg, DDR, Wiedervereinigung. Die Akteure und Akteurinnen leben und machen weiter.

Die Familie von einst aber ist nicht mehr die von heute.

Das Haus, das Erbe, sollte auch immer geteilt werden, zwischen den zwei Schwestern.

Aber die Schere geht auseinander, das Verhältnis stimmt nicht mehr. Die Dinge sind nicht mehr rund. Es gibt Streit, es gibt Entfremdung.

Auch zu den Eltern.

Milda ist die Akteurin, die alles beschreibt. Sie, die das Vogtland verließ und nun im Norden Deutschlands wohnt. Aber immer wieder nach Hause fährt, zumal dann, als die Krankheit da ist.

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Es geht ums Reden: Der Roman „Gewäsch“

8. Juli 2018 kuuuk Fernsehen, Gewäsch, Konzepte, Mats Damm, Medien, Moderator, Radio, Rede, reden, Rhetorik, Roman, Senderplanung, Showmaster, Strategie, Wetter

Mats Damm hat alles das fein aufgeschrieben, was man/Mensch nur dann 100%-ig erfassen wird, wenn man aus großer ironischer Distanz und zugleich durchdringender Klugheit (und fein „gedrechselter“ Sprache) in die(se) Dinge des Lebens hineinschaut.

Unser Protagonist in diesem Roman ist der Herr Berg. Sein Vorname: Hieronymus.  Das große Thema (neben der Eitelkeit und dem „groß rauskommen Wollen“) ist das Sprechen, die Kommunikation, die Rede, die Medien, die Show. Dazu die gelenkte Kommunikation und der manipulierte Mensch. Berg ist klug und dumm zugleich. Das wird man erkennen, wen man den Roman bis zum Ende gelesen hat.

Wer Radio hört, wer Fernsehen schaut, wer sich Vorträge und Reden (live oder in den Medien) anhört, der wird in diesem Roman eine Fülle von Denkanregungen finden … und das Buch mit den Augen und dem Kopf „verschlingen“.

Inhalt: Als der egozentrische Hieronymos Berg, Inhaber einer Wäscherei und zugleich Protagonist der Fernsehshow „Wasch mit!“, großspurig beschließt, die bedeutendste Rede aller Zeiten zu verfassen, ahnt er nichts von den Malaisen, die ihn fortan begleiten werden. Denn die „große Rede“ und seine vermeintliche Weisheit sollen in alle Welt.

Aber dann: Nicht nur, dass er lange kein großes Thema findet, um (der Ruhm lockt da ständig!) durch nie dagewesene intellektuelle Tiefgründigkeit sowie sprachliche Brillanz zu bestechen. Schlimmer noch: Die vielen Begegnungen des Alltags, die Bandbreite an Meinungen und Verhaltensweisen, profane Menschen – all das sind große Knüppel, die ihm zwischen die Beine geworfen werden.

Hieronymos bleibt hartnäckig verzweifelt. Intellektuellen Austausch hat er vor allem mit seinem Freund Pino Campioli, einem habilitierten Physiker, der sich durch eine genuine Liebe zur Wissenschaft auszeichnet. Genau der liefert das alles entscheidende Stichwort der „stummen Menge der Unbefragten“, welches Hieronymos’ Reflexionen über die manipulative Macht der Medien, die Sprache der Floskeln sowie die Steuerbarkeit der Massen stark beschleunigt.

Und schließlich ist da noch der große Arthur Goldstein, Besitzer des Privatsenders „Das Neue“, dem Hieronymos seine Wasch-Show verdankt und der ihn in die Geheimnisse seiner Arbeit einweiht. Ein neues, ultimatives Showprojekt ist bereits in Goldsteins Planung, als Hieronymos zufällig in die verborgensten Katakomben des Fernsehsenders gelangt. Dort macht er eine fatale Entdeckung, die sein Weltwissen erschüttert und seine Existenz bedroht …

Autor: Mats Damm, geboren in Braunschweig, studierte Politik und Geschichte, vor allem aber bis heute die Menschen und kommt aus dem Staunen nie heraus. Er arbeitet als Lehrer an einer Schule.

Wer soll dieses Buch besonders gerne lesen?
1. Alle Menschen, die sich für das Thema „Rede“ und „Reden halten“ interessieren.
2. Alle Menschen, die sich mit Rhetorik beschäftigen.
3. Alle Menschen, die einen sprachlich ausgefeilten Roman lesen wollen.
4. Alle Menschen, die Beobachtungen über Menschen und deren (Kultur-)Kreise lieben.
5. Alle Menschen, die auch etwas über Medien, Shows und Fernsehen lernen wollen.
6. Alle Menschen, die kluge Darstellungen, aber zugleich auch satirische oder ironische Überspitzungen in einem Roman finden wollen.
7. Alle Menschen, die Machtbeziehungen und sonstige Beziehungen zwischen Menschen ausleuchten.
8. Alle Menschen, die sich einen Wäschereibesitzer und Textilreinigungsinhaber auch als Fernsehmoderator vorstellen können.
9. Alle Menschen, die auch romanspielerisch über die Systematik der Medien, der Kommunikation und der Rhetorik als Fach nachdenken.
10. Alle Menschen, die einen nachdenklichen und beobachtenden Roman suchen, der voller Denkimpulse steckt.

Gewäsch

Roman

Die ISBN vom Buch ist 978-3-96290-006-9

Das Papierbuch dieses Titels erscheint (ebenso wie das E-Book dieses Titels) am 16. Juli 2018.

252 Seiten, Papierbuch 15,00 Euro in Deutschland, 15,40 in Österreich.

Auch als E-Book für 11,99 Euro.

INHALT

1. Eine glückliche Fügung
2. Entschuldigung!
3. Curriculum
4. Novemberschikane
5. Kratzer
6. Tag der offenen Tür
7. Das Angebot
8. Ungereimtheiten
9. Gänge
10. Interimslösung
11. Konfrontation
12. Alle kommen!
13. Jahrestag

Stichworte / Schlagworte

Rede | Rhetorik | Redner | Wäsche | Wäscherei | Wäschereibesitzer | Textilreinigung | Fernsehen | Show | Moderator | Fernsehmoderator | Roman | reden | Rede halten | die große Rede halten | die große Rede | der Fernsehsender | eine Wasch-Show | die Fernsehsendung „Wasch mit“ | Hieronymos | Arthur Goldstein | Pino Campioli | der Physiker | Medien | Manipulation | stumme Menge | die Unbefragten | die stumme Menge der Unbefragten | Privatsender „Das Neue“ | „Die Mega Wetter-Show“ | Wetterbericht | Radio | Sendung | Radiosender R4 | Arbeitskreis Traditionelle Redekultur | Akademie Cicero | Institut für Trendforschung | Moderation | Radiomoderator |

Das Buch LORÉN wird Ende Januar 2019 herauskommen

Das Buch LORÉN | Ende Januar 2019

21. Januar 2019 kuuuk Charlotte, Lorén, Siegen, Uceda Camacho, Verbrechen, wahrer Bericht

Eine Mutter hat alles aufgeschrieben, was passierte. Wahr, authentisch, zornig, direkt, ehrlich, mit Wärme, in allen Schattierungen des Gefühls. Charlotte Uceda Camacho schreibt über Lorén, die Tochter. Und die Ereignisse. Denn sie, Lorén, wurde sinnlos getötet, vom Ex-Freund.

Lorén, so heißt die wunderbare und sehr beliebte junge Frau, die völlig sinnlos und brutal im Jahr 2013 umgebracht wurde. Diese Tat hat das Leben der Familie Uceda Camacho für immer verändert. Es ist ein sehr schlimmes Ereignis, was sich niemals rückgängig machen lässt und tief in die Lebensbahnen der Hinterbliebenen, ganz besonders natürlich von Mutter, Vater und Schwester, eingegriffen hat.

Die Mutter von Lorén, Charlotte, hat die Ereignisse nun mit großer Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und auch einer Art von höchster Genauigkeit geschildert: Zorn, Verzweiflung, Wut, Verlassenheit, Aufbäumen – so dass jeder, der das Buch liest, von dem so offenen Bericht erschüttert und im Innersten berührt ist.

Zugleich wird in diesem Buch auf vielen Seiten mit Liebe an die Tochter Lorén erinnert. Auf diese Weise können wir das Wesen der Tochter erfahren, etwas zumindest auch mitempfinden, selbst wenn wir sie vielleicht bis jetzt noch gar nicht kannten.

Es wird Tag für Tag geschildert, wie die Angehörigen sich in diese Fassungslosigkeit eines Verbrechens begeben, das heißt: begeben müssen, wie sie traumatisiert und in Trance die Ereignisse danach erfahren, all der Tage, Wochen, Monate … bis hin zum Strafprozess gegen den Mörder und dessen Verurteilung. Selten findet man das alles auf Papier so wahrhaftig aufgeschrieben, was jährlich Tausende von Opferfamilien von schlimmsten Gewaltverbrechen durchmachen müssen.

Das Buch ist bitter, bitterwahr … zugleich ist es aber auch eine Beschreibung des wunderbaren Menschen Lorén. Alle, die sie kannten, werden sie nie vergessen.

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